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Zum Tod von Willi Monecke

Willi Monecke 2007 mit einem Jungenvierer nach dem Sieg bei den Rennen um den Deutschen Schülerpokal.

(von Peter Tholl) – Am 13. Januar 2018 verstarb Willi Monecke, ehemaliger Protektor der Ruderriege am Greselius-Gymnasium und Leiter der Abteilung Rudern im TUS Bramsche, im Alter von 77 Jahren.

Willi Monecke gründete 1970 die Ruderriege am Greselius-Gymnasium. 1971 wurde die erste Bootshalle am Mittellandkanal errichtet, die inzwischen zu einem „richtigen“ Bootshaus ausgebaut wurde. Der erste große sportliche Erfolg war 1974 die Teilnahme eines Bramscher Vierers am Bundesfinale des Wettbewerbs der Schulen „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin. Die Aktiven der Ruderriege und des TUS Bramsche errangen seitdem immer wieder große Erfolge. Außerdem führte er mit seinen Ruderern zahlreiche Wanderfahrten durch. Anfang 2006 ging er in den Ruhestand, war aber noch als Pensionär bis 2010 als Ausbilder und Trainer aktiv.

Im Juni 2016 erhielt Willi Monecke die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Laudatio bezeichnete ihn Landrat Dr. Michael Lübbersmann als einen „Pionier des Rudersports im Landkreis Osnabrück“, der mit seinem sozialen Engagement viel für unsere Gesellschaft geleistet hat.

In den 80er Jahren hat Willi Monecke den Caro-Ruderern mit seiner für ihn typischen klaren und humorvollen Art mit Rat und Tat geholfen. U.a. stellte er Monika Kordhanke für das Training und den Wettkampf den Renneiner „TUSNelda“ zu Verfügung.

Die Schülerruderer werden „Willi“ als einen Protektor in Erinnerung behalten, der mit seiner Begeisterung für den Rudersport insbesondere die Entfaltung der Persönlichkeit von Heranwachsenden begleitet hat.

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